1.Flora Westfalica-Marathon

Am Samstag war der Tag der Deutschen Einheit. Für Ralf Schuster und Birgit Jahn vom TC Kray 1892 e.V. war es gleichzeitig Lauftag .Nach längerer Zeit stand mal wieder ein Marathon auf dem Programm. Und das ,obwohl Corona den Laufkalender arg ausgedünnt hat. Kleine, privat organisierte Läufe wollen diese Lücke schließen. Am Samstag standen davon auf der Seite des 100 Marathon Clubs direkt 5 in der Liste.

Wir haben uns für den Marathon Flora-Westfalica entschieden. Schon der exotische Name hatte uns neugierig gemacht. Dahinter verbirgt sich ein Park in Rheda Wiedenbrück Er wurde für eine Landesgartenschau gegründet und versprach Natur pur. Aber der Park hat noch mehr zu bieten, wie sich später heraus stellen sollte.

Mit etwa 120 Kilometer hielt sich die Anreise durchaus in Grenzen. In knapp 90 Minuten waren wir vor Ort. Ein kleiner Parkplatz ist Start- und Zielpunkt. Die 7 Runden von 6,1 Kilometer Länge führen immer hier vorbei. Dass ist sehr praktisch, da der Lauf auf Selbstversorgung ausgelegt ist.
Um halb 9 treffen wir dann Bernd Neumann. Er ist der Veranstalter. Er hat schon eine Runde hinter sich und dabei die Strecke markiert. Nach einer kurzen Einweisung starten wir dann pünktlich um 9 Uhr.
Und die Runde ist herrlich. Es ist durchweg grün. Gepflegte Parkanlagen am Schloss Rheda wechseln sich mit Wildblumenwiesen und zahlreichen Blumenbeeten ab. Durch die vielen Bäume gibt es immer wieder schattige Abschnitte. Und immer wieder sieht man Wasser. Die Ems schlängelt sich idyllisch entlang der Laufstrecke und auch ein See wird umrundet. Etliche kleine Holzbrücken geben dem Kurs einen besonderen Charakter.
Es gibt aber noch mehr zu entdecken. Verschiedene, auch für Jedermann verständliche Kunstobjekte, schmücken den Park. Viele Spiel- und Sportplätze machen ihn sehr lebendig. Das ist für uns Läufer sehr kurzweilig. Man kommt immer wieder mit den Menschen ins Gespräch. So verfliegt die Zeit und keine Langeweile kommt auf. Auch mit Hundebesitzern und Radfahrern gab es nicht ein negatives Erlebnis.

Und das Wetter spielte auch mit. Der angesagte Regen kam nicht. 15 Grad am Start und 20 Grad am Mittag schenkten uns einen tollen Spätsommertag und sogar noch einmal ein heiß geliebtes Eis.
Viel mehr ist zu dem Lauf eigentlich nicht zu sagen. Wir haben den Marathon in 5:54:36 Std . gefinisht und jede Sekunde genossen.

Ein besonderer Dank geht an unsere MitläuferInnen. 11 waren es leider nur, 15 waren möglich. Fast alle warteten noch auf dem Parkplatz, bis alle im Ziel waren. Es gab frischen Kaffee Kuchen aus dem Resten der Verpflegung. So haben wir auch noch nette Leute kennen gelernt.
Gegen 16 Uhr beendete der Regen dann unser schönes Kaffeekränzchen. Wir werden sicher wieder kommen. Und das kann ich anderen auch nur empfehlen.    Der nächste Termin ist schon der 17.10.20.

 

Bericht und Foto: Ralf Schuster

 

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